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29
Feb.
2024
Prag-Bohemia

Czechia

Am 29. 2. 2024,um19:30 hören wir gemeinsam mit den Dresdner Freunden aus RC Dresden Canaletto in der Lukaskirche
Collegium 1704 dirigiert vom Václav Luks

Mag. Eleonore Kinsky, die sachkundige Musikologin des Hauses Lobkowicz wird uns vor dem Konzert aufgrund von Dokumenten aus dem Lobkowicz-Archiv einen Vortrag über die Eroica vortragen.

Konzertprogramm:
o P. Vranický: Symphonie d-Moll „La Tempesta“
o L. van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur „Eroica“, Op. 55

 

Bestätigte Künstler aus Deutschland:
Caroline Kersten - Bratsche, Tilman Schmidt - Kontrabass, Katharina Andres - Oboe, Hans-
Martin Rux, Astrid Brachtendorf clarina

Beethoven: Eroica
Beethovens „heroische“ Dritte, welche für die erste romantische Symphonie überhaupt gehalten wird, ist bekannt aufgrund ihrer ursprünglichen Dedikation an Napoleon, welche Beethoven jedoch zurücknahm, nachdem sich Napoleon zum Kaiser ausgerufen hat. Stattdessen widmete er das Werk seinem Mäzen František Maxmilián von Lobkowitz. Im Schloss Jezeří (Eisenberg), dem Familiensitz der von Lobkowicz, ertönte dann angeblich die erste nicht öffentliche Vorführung der Eroica in Kammerbearbeitung, zweifelsohne ein Werk, was seiner Zeit voraus war und welches ganz radikal die Weiterentwicklung des Genres Symphonie vorgezeichnet hat. Pavel Vranický, Beethovens naher Mitarbeiter und eine einflussreiche Persönlichkeit des wienerischen Musiklebens des 18. und 19. Jahrhunderts, war ein gefragter Dirigent und Autor von mehr als fünfzig Symphonien, von denen viele eine Programmbezeichnung tragen. La Tempesta ist benannt nach der suggestiven Schilderung eines Sturmes im dritten Satz.